Hausgeburt (2018 begleite ich keine Geburten)

Geburt zu Hause
Geburt zu Hause

 

Jede Frau darf Ihr Kind auch zu Hause auf die Welt bringen-vorausgesetzt anamnestisch spricht nichts dagegen-in besonderen Fällen ist ein Klinikgeburt ausdrücklich empfohlen (zB bei Zwillingen).

 

Bei einer Hausgeburt bleiben wir alle zu Hause und zur Geburt selbst rufe ich eine meiner Kolleginnen dazu. Intimität garantiert.

 

Für den Fall der Fälle haben Hausgeburtshebammen Notfallmedikamente und Infusionen dabei. Auch sind wir ausgebildet in Kinder- und Erwachsenenreanimation. Natürlich ist es nie garantiert, dass es bei einer geplanten Hausgeburt bleibt und aus bestimmten Gründen kann es nötig sein, die Hausgeburt in der Klinik weiterzuführen.

 

Bei Hausgeburten gibt es statistisch gesehen weniger Komplikationen. Unter anderem, weil die Frau ein grosses Vertrauen in Ihre Geburtskraft hat und sich dafür entscheidet Verantwortung zu übernehmen und natürlich weil anamnestisch Risiken vorher ausgeschlossen werden und bestimmte medizinische Eingriffe (z.B. Periduralanästhesie/PDA) ausgeschlossen sind und somit auch deren Nebenwirkungen (z.B. durch PDA ausgelöste Wehenschwäche).

 

Andersherum geht es natürlich auch: eine geplante Klinikgeburt endet dann doch in einer überraschend schnellen und unkomplizierten Hausgeburt.

 

Alternativ hierzu gibt es auch Geburtshäuser, wo Ihr in häuslicher Atmosphäre, doch mit etwas mehr geburtshilflichem Komfort (z.B. Gebärbadewanne, Sprossenwand oder Geburtsrad) Euer Kind mit einer "gewählten" Hebamme oder einem Team auf die Welt begleitet.

 

Verwaiste Eltern

Sollten Sie den Verlust einer Schwangerschaft-egal zu welchem Zeitpunkt (auch in den ersten 12 Schwangerschaftswochen)-erleben, haben Sie auch Anspruch auf Begleitung und Trauerhilfe durch eine Hebamme. Melden Sie sich gerne, denn Sie haben auch hier die Möglichkeit zu gebären und in Ihrem eigenen Tempo Abschied zu nehmen. Es muss nicht immer gleich in die Klinik zur Vollnarkose und Ausschabung. Es geht auch anders. Fragen Sie Ihre/Ihren Gynäkologin/Gynäkologen und Ihre Hebamme! Und geben Sie diese Information an Familie und Freunde weiter! Danke.

Das Balance Zentrum steht auch mit Rat und Tat zur Seite

http://www.fpz-berlin.de/